Kultur im Schlossinnenhof

Vom 11. bis 20. Dezember von 11 bis 21 Uhr können Besucher den kleinen Weihnachtsmarkt im Schloss besuchen. Im Rund des Hofes glitzern dann Lichter, leuchten Sterne und tauchen farbige Lampen die Mauern in stimmungsvolles Licht – die perfekte Kulisse für eine besinnliche Auszeit im Trubel der Adventszeit. Weihnachtliche Live-Musik ist auch in diesem Jahr geplant. Das neue Programm wird zeitnah auf dieser Seite veröffentlicht. Bis dahin gibt es hier eine Rückschau mit einigen Highlights des Jahres 2019.

MECK-ALP

Das Alphorn wird auch Handy der Hirten genannt: Mit Hilfe dieses Instruments verständigten sie sich im Gebirge über große Entfernungen. Davon abgesehen erzeugt es auch wunderbare Musik. Davon können sich Zuhörer inzwischen auch in Mecklenburg überzeugen, wo die Gruppe „Meck-Alp“ seit einigen Jahren auftritt. Im vergangenen Jahr lieferten die Bläser den Beweis, dass der wunderbare Sound des Alphorns nicht nur zwischen Bergen und Tälern gut klingt, sondern auch innerhalb von Schlossmauern.

JAZZATAX

Jazzatax ist der Chor der Musik- und Kunstschule Ataraxia. Unter Leitung von Michaela Geisler singt und swingt die Gruppe seit 1992 – und das Repertoire reicht nahezu um die ganze Welt. So konnten sich Zuhörer im vergangenen Jahr dann auch auf wunderschöne amerikanische und englische Weihnachtslieder, gemischt mit deutschem Liedgut, freuen.

SCONEHEAD

Wir haben immer Bock auf Rock“ heißt es auf der Website der Schweriner Gruppe Sconehead. Das gab die Band auch in einer Zweier-Besetzung auf der „Höfischen Weihnacht“ 2019 zu hören – und trat gleichzeitig den Beweis an, dass die Obotritentreppe im Schlossinnenhof ein wunderbarer Platz für Auftritte ist. Alles in allem: Viel Applaus für „The other side of Sconehead“.

BLUES HORIZON

Wie war das eigentlich in den 50er, 60er und 70er-Jahren? Die Band „Blues Horizon“ dreht für ihre Zuhörer an der Uhr und nimmt sie mit auf musikalische Zeitreise. Songs, die Bluesgeschichte schrieben, haben es den vier Musikern besonders angetan. Den musikalischen Beweis, dass Geschichte Spaß macht, trat die Band auf der „Höfischen Weihnacht“ 2019 an.

DER KIEPENKASPER

Er braucht weder Haus noch Bühne: Puppenspieler Uwe Spillmann alias „Der Kiepenkasper“ bringt zu Auftritten seinen Theaterkorb mit, in dem nicht nur Kasper & Co., sondern ganze Geschichten stecken. Er spielt aus einem großen Repertoire, gern auch Open Air und mit Action. Eine Auswahl erlebten kleine Zuschauer vergangenes Jahr im Schlossinnenhof.

JAZZKOMBÜSE

Hier köchelt was – und zwar wohldosierte Jazzmusik mit Pfiff. Ob klassisch mit Swing und Dixieland oder Ausflügen in den Bebop und Bossa Nova – die Musiker der 2015 gegründeten Band sind immer mit Spielfreude dabei. Leider darf in diesem Jahr nicht getanzt werden. Das sah 2019 noch anders aus: Da rockten Carsten Stotco und die Jazzkombüse die „Höfischen Weihnacht“ und brachten ihre Zuhörer in Schwung.

MARY JANE & THE BALTIC
SWEET JAZZ ORCHESTRA

Gitarre und Tuba, Waschbrett, Percussion und Piano sind die Instrumente, Stimme kommt dazu. Damit heizen Mary Jane & The Baltic Sweet Jazz Orchestra ihrem Publikum ein. Seit 2013 spielen die fünf zusammen New Orleans Jazz und Swing. Den Beweis, dass handgemachte Musik bei den Schwerinern gut ankommt, gab es im vergangenen Jahr auf der „Höfischen Weihnacht“.

JUNGER BLÄSERKREIS MV

Sie gehörten zu den Stars der „Höfischen Weihnacht“ 2019: die Musiker des Bläserkreises UHU, die „unter Hundertjährigen“, und die des Jungen Bläserkreises MV, beides Ensembles des Landesposaunenwerks MV. Im Jungen Bläserkreis musizieren die besten jungen Musiker aus den rund 120 Posaunenchören des Landes. Das Repertoire umfasst traditionelle Blasmusik genauso wie moderne Stilrichtungen und südamerikanische Rhythmen.

Einen Tisch im Zelt reservieren

Täglich besteht die Möglichkeit, einen Tisch im Zelt auf der „Höfischen Weihnacht“ zu reservieren. Reservierung sind möglich per E-Mail an gutentag@buero-vip.de sowie telefonisch unter 0385/6383270. Zudem finden Sie hier das Buchungsformular, welches Sie direkt ausfüllen und abschicken können. Danach kann das gesamte Team, der Freundeskreis, die Stammtischrunde oder die Großfamilie anrücken und das Weihnachtsflair im Schlossinnenhof genießen. Auch Getränke und Snacks lassen sich auf Wunsch gleich mitbestellen – zur Auswahl stehen Platten mit Spezialitäten von der Mecklenburger Landpute und Käseplatten von der Mecklenburger Käsemeile. Das Bestellangebot gilt auch für heiße Getränke. Die werden dann in der Thermoskanne ausgeliefert, so dass am Tisch nachgeschenkt werden kann.
Wichtig in diesem Jahr: Pro Zelt wird es einen Tisch geben, der maximal von zehn Personen belegt werden darf. Vorbestellungen sind für maximal 3,5 Stunden möglich. Aber bitte rechtzeitig reservieren, die Nachfrage ist bereits jetzt hoch.  

Rückblick 2019

Basteln und spielen
Wer hat Angst vor dem Wolf? Diese Frage stellte Puppenspielerin Margrit Wischnewski im vergangenen Jahr im „Kulturzelt“ der „Höfischen Weihnacht“ und schickte die drei Ferkelchen Pünktchen, Streifchen und Doppelchen in ein großes Abenteuer. Menschen ab vier Jahren hatten an dem bunten Pop-up-Buch-Theaterspiel, entstanden nach Motiven des englischen Volksmärchens, viel Spaß – genauso wie an der spannenden, phantasievollen und abenteuerlichen Geschichte von „Nussknacker und Mausekönig“.

www.margrit-wischnewski.de

Und natürlich ist auch in diesem Jahr wieder ein Kinderprogramm geplant. Theater, Musik und natürlich auch die Besuche des Weihnachtsmanns werden rechtzeitig angekündigt. 

Konzert in der Schlosskirche

Die Schlosskirche gehört zu den schönsten Kirchen der Stadt. Als Herzog Johann Albrecht I., ein kunstsinniger Fürst in der Zeit der Renaissance, sie zwischen 1560 und 1563 errichten ließ, diente die Schlosskapelle zu Torgau als Vorbild. Diese war 1544 noch von Martin Luther selbst geweiht worden, als Prototyp eines Kirchbaus für den protestantischen Gottesdienst.

Mit Luther hat auch die Schweriner Schlosskirche eine Menge zu tun: Sie ist der erste reformatorische Kirchenneubau Mecklenburgs und für den evangelischen Predigtgottesdienst konzipiert – mit der Kanzel als künstlerische und theologische Mitte. Dieses Raumkonzept änderte sich im 19. Jahrhundert, als während des Schlossumbaus unter Friedrich Franz II. auch die Schlosskirche Veränderungen erfuhr. Der rechteckige Raum wurde durch einen Chor mit bunt verglasten Fenstern erweitert. Auch das Netzgewölbe, auf dem 8758 goldene Sterne auf blauem Grund strahlen, stammt aus dieser Zeit.

Die Schlosskirche ist aber auch ein wunderbarer Ort für Konzerte. Im vergangenen Jahr erfreuten hier die Schweriner Schelfoniker im Rahmen der „Höfischen Weihnacht“ ihre Zuhörer. Das Erwachsenenorchester des Schweriner Konservatoriums wurde 1993 von Achim Schuster gegründet. Später übernahm der Dirigent Wolfgang Friedrich die Leitung. Seit 2017 hat Matthias Ellinger – Violinpädagoge am Konservatorium Schwerin – die Führung des immer größer werdenden Orchesters übernommen. Über die 26 Jahre seines Bestehens hat sich das Laienensemble ein umfangreiches Repertoire erarbeitet, viele Konzerte in Schwerin und Umgebung gegeben und neue, begeisterte Mitglieder gewonnen.
www.konservatorium-schwerin.de